Ur-Dinkel aus dem Schwarzwald Dinkel - historisch Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein war in Württemberg die Dinkelanbaufläche mehr als 15 mal so groß wie die Fläche auf der Weizen angebaut wurde. Erst inm 1. Drittel des 20. Jahrhunderts verdrängte der Weizen den Dinkel vom Spitzenplatz. Weizen hatte Vorzüge: er brachte deutlich mehr Ertrag, war viel einfacher zu ernten und konnte züchterisch und mit chemischer Hilfe den Anforderungen der Lebensmittelindustrie besser angepasst werden. Leider führte dies zu einem Verlust an ausgewogener Ernährung. Dinkel - Modern Die wachsende Beliebtheit des Dinkels führte zum entstehen neuer Dinkelsorten mit hohen Anteilen an Weizen-Erbgut. So soll der gesundheitsbewusste verbraucher bedient werden ohne die produktionstechnischen Nachteile der alten Dinkelsorten in Kauf nehmen zu müssen. Eine gute Idee für die konventionelle Landwirtschaft und die industrielle Backwarenherstellung. Aber diesen Dinkelsorten fehlen die Vorteile der Urdinkel-Sorten. Unser Urdinkel Wir haben seit Jahren die Sorte Oberkulmer Rotkorn, das ist eine der beiden in der Schweiz von der Gütegemeinschft "Urdinkel" als Urdinkel zugelassenen Sorten. Sie können bei uns wieder ab dem Spätsommer Dinkel-Korn und auch feinstes Dinkel-Vollkornmehl (Feinheit wie etwa 650er Mehl) bekommen. Das Vollkornmehl lassen wir in kleineren Mengen hier in der Region mahlen um es stets frisch anbieten zu können. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage! Was ist an Urdinkel besser? 1. Urdinkel enthält 60% mehr Mineralstoffe als Weizen 2. Urdinkel enthält 35% mehr essentielle Aminosäuren als Weizen 3. Urdinkel enthält 80% mehr mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega 3/6/9) als Weizen 4. Urdinkel hat einen geringeren Anteil an schnell abbaubaren Kohlehydraten und somit ein deutlich nachhaltiger Energielieferant für unsere Ernährung